Mittagessen in Kita-Senju

Kita-Senju ist ein Umschlagpunkt zwischen Saitama und Tokyo auch wenn schon einige Stationen davor zu Tokyo gehören. In Kita-Senju treffen fünf Linien aufeinander, die JR Jôban Line, die Tokyo Metro Linien Hibiya und Chiyoda, die Tôbu Isesaki Line und der Tsukuba Express und eignet sich somit hervorragend zum Umsteigen. Auch wenn man dafür teilweise ganz schön weit laufen muss in dem unterirdischen Gewirr von Gängen.

Von Sôka aus kann man für viele Stationen auch einfach sitzen bleiben da die Tôbu Isesaki Line automatisch zur Hibiya Line wird. Da es aber schon recht spät war und wir noch nicht zum frühstücken gekommen waren haben wir dort einen Stopp eingelegt und sind dort Essen gegangen. Ein Gericht aus Japan das ich auch unheimlich gerne mag ist Tempura und da gibt es in Kita-Senju einen Laden der Kette Tendon Tenya der darauf spezialisiert ist (Tendon ist die Bezeichnung für eine Schale Reis mit Tempura obendrauf).

Bei den schön bebilderten Speisekarten kann man sich immer gar nicht entscheiden was denn nun am Besten aussieht. Vor allem wenn die Augen mal wieder größer sind als der Magen weil man noch nichts gegessen hat und einfach nur alles auf einmal haben möchte 😉 Für mich gab es also das schöner drapierte Tempura Menü mit Miso-Suppe und Beilage während mein Mann sich für ein Tendon mit Meeresfrüchten entschieden hat. (Davon gibt’s aber kein Foto weil ich gerade so geschafft habe meins zu fotografieren bevor ich drüber hergefallen bin ^^“)

Tendon Tenya Kita-Senju

© Sakura_Fujiko

Danach waren wir noch in der Elektronikabteilung im großen Kaufhaus am Bahnhof um eine Schutzfolie für mein neues Handy zu kaufen, denn davor durfte ich die noch angebrachte Folie nicht abmachen und konnte deshalb noch nicht mal Fotos machen. Damit ich aufhöre zu nerven hat mein Mann sie dann auch gleich an Ort und Stelle angebracht während ich mich in der Zeitschriftenabteilung der Buchhandlung umgesehen habe.

lafarfa_2015_05

© 株式会社ぶんか社

Eine Zeitschrift die mich schon länger interessiert hat ist die La Farfa da dies eine Modezeitschrift explizit für moppelige Japanerinnen ist. Da ich mir wegen des Gewichts ja vorher auch einige Gedanken gemacht habe wollte ich mir das doch mal genauer angucken. Natürlich sind die Proportionen ganz anders da die meisten Japanerinnen ja schon mindestens 10 Zentimeter kleiner sind als ich, aber interessant war es allemal. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung dass ich hier was zum Anziehen finde ^^

Als ich das letzte Mal für längere Zeit in Japan war könnte ich schwören in der ganzen Zeit nicht mehr als zwei oder drei fülligere Japaner gesehen zu haben. Diesmal ist das etwas anders, aber das liegt vermutlich unter anderem auch daran dass ich jetzt deutlich mehr darauf achte.

Von Kita-Senju aus ging es dann weiter nach Harajuku. Allerdings nicht bevor noch ein paar verliebt guckende Bilder gemacht wurden, denn in Kita-Senju hat mir mein Mann damals den Heiratsantrag gemacht (*^o^*)

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