Mein Koreanisches Hautpflege Programm – Teil 1

Seit längerem lese ich immer wieder über das Koreanische Hautpflege Programm bei Mode und Beauty Blogs und obwohl es mir übertrieben schien habe ich keine negativen Berichte gefunden. Nur glühende Rezensionen und Geschichten über koreanische (bzw. generell asiatische) Frauen die mysteriöser Weise 20 Jahre jünger aussehen als sie sind.

Vor drei Wochen musste mein Mann mal wieder auf Geschäftsreise nach Korea und hat gefragt was er mir mitbringen soll (das einzig positive wenn man einen Mann hat der ständig auf Geschäftsreise muss). Da meine Haut deutlich schlechter geworden ist seit ich in Japan bin, was vermutlich am Klimawechsel liegt, habe ich mich beschlossen was neues auszuprobieren. Also habe ich meinem Mann eine laaange Liste geschrieben mit verschiedenen Optionen für jeden Schritt des Pflegeprogramms.

… was er dann komplett ignoriert und mir einfach ALLES von meiner Liste mitgebracht hat.

omiyage from korea

© Sakura_Fujiko

Nicht das ich mich beschweren will, ich wollte ja einen umfassenden Start in die Routine, mich schüttelt es nur bei dem Gedanken wie viel Geld er dafür ausgegeben hat. Sich eine komplette Hautpflege zuzulegen ist definitiv teuer. Aber natürlich ist das nicht etwas was man jede Woche ausgeben muss, Ich werde sehen wie lange die einzelnen Cremes halten. Aber werfen wir doch erst einmal einen Blick auf die Routine:

Morgens:

  1. Doppelte Reinigung (Öl basierter Reiniger + Schaum Reiniger)
  2. Toner
  3. Essence
  4. Serum/Ampullen (so viele wie man mag, ich benutze derzeit noch keine)
  5. Augencreme
  6. Feuchtigkeitscreme
  7. BB cream/SPF

Abends:

  1. Doppelte Reinigung (Öl basierter Reiniger + Schaum Reiniger)
  2. Peeling (2 mal die Woche)
  3. Toner
  4. Gesichtsmaske (2 mal die Woche)
  5. Essence
  6. Serum/Ampullen (so viele wie man mag, ich benutze derzeit noch keine)
  7. Augencreme
  8. Feuchtigkeitscreme
  9. Nachtcreme

Hört sich viel an? Das Geheimnis hinter diesem Hautpflege Programm scheint in den vielen Schichten zu liegen. Als ich die Liste meinem Mann gezeigt und erklärt habe wie die verschiedenen Cremes aufgetragen, eingeklopft und einmassiert werden müssen, hat er nur gegrinst und gemeint „Das hört sich ja ganze schön nervig an, mal sehen wie lange du das durchhälst.“ Und wenn ich ehrlich bin muss ich ihm da zustimmen, das hört sich wirklich nach einen ganz schönen Aufwand an.

Wie ist es also gelaufen? Die letzten drei Wochen habe ich jeden Morgen und jeden Abend mein Koreanisches Hautpflege Programm absolviert und bin dabei zu drei wichtigen Erkenntnissen gekommen.

  • Erstens, die Routine dauert tatsächlich weniger lang als man annehmen würde. Ich brauche weniger als 10 Minuten am Morgen und auch wenn die Zeit durch die Masken (zweimal die Woche) länger wird, ist es eigentlich ganz entspannend mit einer Gesichtsmaske auf dem Sofa zu sitzen und seinen Mann zu erschrecken.
  • Zweitens, es macht tatsächlich Spaß. Eine Routine zu haben gibt dem Tag eine Art Rahmen, einen Start- und Endpunkt sozusagen. Auch wenn ich hier vielleicht noch in meiner Schlafanzughose sitze und keine definitiven Pläne habe rauszugehen, fühle ich mich durch meine Rountine „fertig gemacht“ für den Tag. Am Abend ist es das gleiche. Manchmal gibt es kaum einen Unterschied zwischen dem relaxen auf dem Sofa vor dem Fernseher und dem Schlafen gehen. Durch die Routine am Abend habe ich Zeit abzuschalten und mich sozusagen auf den Schlaf einzustimmen. Seitdem schlafe ich tatsächlich besser ein.
  • Drittens, mein Haut leuchtet geradezu und fühlt sich besser an als… wahrscheinlich jemals. Pickelchen und rote Stellen verschwinden, alles ist wich und eben, keine trockenen Stellen die Make-up auftragen schwierig machen. Ich sehe einfach rundum gesünder aus und sogar die tiefen Graben unter meinen Augen werden langsam besser.

Unnötig zu sagen dass ich definitiv weitermachen werde und wahrscheinlich sogar das ein oder andere Serum hinzufügen werde. Ich habe jetzt schon ein paar Lieblingsprodukte, bei anderen werde ich mich aber vielleicht nach was neuem umsehen wenn sie alle sind. Da der Post hier aber zu lang werden würde wenn ich euch jetzt alles zeige was ich verwende, hebe ich mir das für einen zweiten Post auf. Im Teil 2 poste ich dann Fotos von meinen neuen Begleitern mit Infos und ersten Eindrücken 🙂

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