Hokkaido – Tag 2 (Otaru)

Und weiter geht es mit dem zweiten Tag unserer Hokkaido Reise, den wir in Otaru verbracht haben.

Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück (das ausgesprochen gut war) weiter in Richtung Otaru. Dort war ebenfalls Schneefestival, aber leider leider, wer hätte es gedacht, ging das nur bis zum Abend zuvor…

Eigentlich hatten wir vor erst zum Yotei-san zu fahren, einem Berg, von dem man eine super Aussicht haben sollte, allerdings sind wir auf dem Weg dorthin in die Anfänge eines Schneesturms geraten und mussten wieder umdrehen. So heftigen Schnee habe ich noch nie gesehen und es war wirklich nicht einfach überhaupt noch die Straße zu sehen. Auch wenn wir dann doch direkt nach Otaru gefahren sind, habe ich den Umweg nicht bereut, denn die Aussieht auf das Meer mit wilden Wellen auf der einen und schneebedeckten Bergen auf der anderen Seite ist wirklich mehr als beeindruckend und einfach nur wunderschön.

In Otaru sind wir dann erst einmal zum Hotel gefahren und dann weiter ins Stadtinnere, das für sein gut erhaltenes Kanalgebiet bekannt ist. Otaru war früher eine wichtige Hafen- und Handelsstadt und viele der alten Warenhäuser und Gebäude sind noch erhalten.

Trotz der Kälte war der die Gegend um den Kanal gut besucht, aber lange haben wir es dann auch nicht ausgehalten. Das Thermometer hat -6.7°C angezeigt, gefühlte Temperatur lag allerdings bei -10°C.

Run und seine Eltern waren schon vor ein paar Jahren in Hokkaido und da diese Gegend vor allem auch für frische Krebs bekannt ist, standen die natürlich auch bei uns auf dem Programm.
In Otaru gibt es eine kleine, bekannte Markstraße, die sich ganz auf Fisch, Meeresfrüchte und Krebs konzentriert und dort kann man sich auch Krebse aussuchen und direkt zubereitet bekommen. Dazu gab es noch leckeren Fisch und gebratenen Tintenfisch. Lecker war es alles, auch wenn Fisch und Krebs wirklich nicht einfach zu essen ist.

Nachdem wir durch die Kälte gelaufen sind, war es umso angenehmer, dass die Hotelkette, in der wir untergekommen sind, immer ein Onsen dabei hat. Und die Onsen waren wirklich sehr schön und sehr entspannend. Um sicherzugehen, dass sich kein Mann in das Frauenonsen „verirrt“ gibt es dafür einen eigenen Sicherheitscode, den man an der Rezeption bekommt. Die Bedenken, dass sich vielleicht eine Frau zu den Männern verirrt gab es anscheinend nicht…
Ein weiterer Service waren die „Mitternachtnudeln“ die es umsonst zwischen halb zehn und halb zwölf Uhr nachts im Restaurant des Hotels gibt.

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