Essen & Restaurants: Bakudanyaki

Ich bin davon überzeugt, dass man immer einen Ort findet, an dem man noch nicht gewesen ist, oder ein Essen, das man noch nicht probiert hat. Vor allem, wenn man in einem Land lebt, wie Japan, in dem sich so gut wie alles um Essen zu drehen scheint.

Heute, während ich durch Ikebukuro spaziert bin, habe ich Bakudanyaki (ばくだん焼き) oder ‚gebratene Bombe‘ zum ersten Mal probiert. Bakudanyaki ist keine neue Erfindung, sondern schon seit fast einer Dekade beliebt und bekannt. Aber da ich selten nach Ikebukuro komme (dabei ist es ein schöner Stadtteil von Tokio), hatte ich bis jetzt noch keine Gelegenheit.

Es gibt mehrere Orte in Tokio, an denen man Bakudanyaki probieren kann, allerdings habe ich bisher meist vom Bakudanyaki Honpo in Ikebukuro gehört. Die lange Schlange vor dem kleinen Laden zeugt von seiner Beliebtheit (und der Bereitschaft von den meisten Leuten hier in Japan zu warten, solange es für gutes Essen ist).

Bakudanyaki sieht im Prinzip aus, wie ein riesiges Takoyaki (たこ焼き). 8 cm im Durchmesser, etwa 200 Gramm schwer und perfekt geeignet für ein schnelles Mittagessen oder einen Snack für zwischendurch. Auf der Webseite von Bakudanyaki Honpo steht, dass es die besten Teile von Okonomiyaki, Monjayaki und Takoyaki vereint, und diese Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf. Sie sind gefüllt mit den Zutaten für Okonomiyaki und während die äußere Hülle die Konsistenz eines Takoyaki hat, ist das Innere noch ganz weich, wie Monjayaki.

Ich habe mich für das ‚Regular‘ Bakudanyaki entschieden, gefüllt mit Wachtelei, Würstchen, Mochi, Weißkohl, und mehr. Selbst die kleineren Takoyaki zu essen, kann eine Herausforderung sein, weshalb es nicht Verwundern dürte, dass es nicht einfach war, diese riesige Variante kleckerfrei zu essen. Aber wenn man sie erst einmal ‚offen‘ hat, wird es einfacher. Eine wirklich interessante Kombination der drei ähnlichen, und doch recht unterschiedlichen Gerichte. Definitiv einen Versuch wert.

Die Bakudanyaki kosten nicht mehr als 500 Yen pro Stück und haben auch nicht mehr als 500 kcal. Es gibt sie in verschiedenen Geschmäckern, wie etwa Teriyaki-Mayonnaise oder Curry-Käse, beim nächten Mal werde ich aber definitiv die Kimchi Variante ausprobieren, denn die sah auch sehr vielversprechend aus 😉

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